Sonntag, 21. Februar 2010
You can not fly that high
You can not fly that high
You always want to touch the sky,
but girl you can not fly that high!
Forget about your pain and sorrows.
just wait and think about tomorrow.
You will never ever touch the sky,
don´t think about the question "why"
just touch the floor,
stay on the ground.
Listen , wishes don´t make a sound.
Just wait for tomorrow
when the moon schines above
and then , then think about your pain
think about your sorrows
and forget about tomorrow.
But girl.
You´ll never touch the sky,
cause girl you can not fly!
You cannot fly that high.
Montag, 25. Januar 2010
Bunte Gedanken zum Stein
Bunte Gedanken zum Stein
Und der Stein lag immernoch am gleichen Ort.
Bewegungslos.
Natürlich bewegungslos.
Grasbüschel über vollendetem Leben.
Blumen für die, die nicht mehr sahen als die Wurzeln.
Wie grotesk diese Vorstellung war.
Menschen, deren eigene Wurzeln sie nicht mehr halten konnten,
sahen Wurzeln des neuen Lebens.
Hielten sich daran.
Ein Blatt fiel.
Fiel auf einen Haufen vertrockneter Blätter.
Wieso sahen sie nicht den Tod,
wo sie es doch selbst waren?
Der Tod geht über in die Erde.
Spendet sein altes Leben für neues.
Neues Leben.
Neue Wurzeln, die aus den alten sprießen.
Steine die sich nicht bewegten.
Wozu gibt es Steine?
Sie Leben nicht, geben kein neues Leben.
Aber vielleicht in einer anderen Welt.
Vielleicht sind sie da wichtig.
Wichtiger als altes und wichtiger als neues Leben.
Weil sie nur da sind.
Weil sie da sind und trotzdem Geschichten erzählen.
Weil sie immer da sind.
Weil sie nicht sterben.
Sie sehen die Wurzeln und auch die Blumen.
Unter und über der Erde.
Anders als der Tote.
Der nur das Leben sieht.
Anders als der Lebende.
Der den Tod sehen muss.
Der Mensch endschied sich für die Blume.
Behielt die Wurzel.
Versuchte den Stein zu hören.
Zu verstehen.
In einer anderen Welt.
Bewegungslos.
Natürlich bewegungslos.
Grasbüschel über vollendetem Leben.
Blumen für die, die nicht mehr sahen als die Wurzeln.
Wie grotesk diese Vorstellung war.
Menschen, deren eigene Wurzeln sie nicht mehr halten konnten,
sahen Wurzeln des neuen Lebens.
Hielten sich daran.
Ein Blatt fiel.
Fiel auf einen Haufen vertrockneter Blätter.
Wieso sahen sie nicht den Tod,
wo sie es doch selbst waren?
Der Tod geht über in die Erde.
Spendet sein altes Leben für neues.
Neues Leben.
Neue Wurzeln, die aus den alten sprießen.
Steine die sich nicht bewegten.
Wozu gibt es Steine?
Sie Leben nicht, geben kein neues Leben.
Aber vielleicht in einer anderen Welt.
Vielleicht sind sie da wichtig.
Wichtiger als altes und wichtiger als neues Leben.
Weil sie nur da sind.
Weil sie da sind und trotzdem Geschichten erzählen.
Weil sie immer da sind.
Weil sie nicht sterben.
Sie sehen die Wurzeln und auch die Blumen.
Unter und über der Erde.
Anders als der Tote.
Der nur das Leben sieht.
Anders als der Lebende.
Der den Tod sehen muss.
Der Mensch endschied sich für die Blume.
Behielt die Wurzel.
Versuchte den Stein zu hören.
Zu verstehen.
In einer anderen Welt.
Sonntag, 24. Januar 2010
Wächter
Wächter
Und da stand sie nun,hoch über dem Strand auf einem schmalen Felsplateu.
Der Luftzug, der vorhin noch so zart ihre Wange geschtreichelt hatte,
wirbelte nun ihr schwarzes Haar wild durcheinander,
sodass sie ihre Umgebung wie durch ein dickes Spinnennetz sah.
Der Wind blies nun weitaus heftiger ,
doch nicht stark genug um ihre Probleme mit sich zunehmen.
Vorsichtig trat sie näher an die Klippe heran.
Unter ihr stieß Welle um Welle gegen die kalte, abweisende Felswand.
Nur ein Schritt, ein kleiner Schritt nur.
Wie einfach es doch wäre, wie schnell sie allem ein Ende setzen könnte.
Wollte doch der Wind ihre Selbstzweifel, Ängste und Nöte nicht mit sich nehmen, so würde der Tod dem ganzen doch ein Ende bereiten.
Sie machte noch eine Bewegung auf den Abgrund zu.
"Melanie, komm von der Felsplatte weg."
Sie erschrak.
Sie war sich nicht sicher ob sie wirklich die Stimme ihres Mannes hörte oder ob es nur ihr Verstand war, der ihr nun einen Streich spielte.
Für einen kurzen Augenblick herrschte absolute Stille.
Adrenalin schoss ihr durchs Blut und plötzlich nahm sie alles in Zeitluppe war.
Es kam ihr vor als schwebe ein Teil von ihr über ihrem eigenen Körper, abgekoppelt,
als könnte sie ihn nicht mehr steuern.
Das schäumende Meer und die grauen Wolken die bedrohlich am Himmel auf zogen kamen ihr vor wie Wächter - Wächter wovon?
Sie wandte sich vorsichtig zu ihrem Ehemann, behutsam, voller Angst doch hinabzustürzen.
Sie schaute ihm in die Augen.
Ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf, nur einen Augenblick
- keine Kontrolle,
sie will die Worte aufhalten die drohen ihren Mund zu verlassen.
kein Wiederstand.
Und da sind die Worte.
Sie hängen in der Luft wie Schmutz den niemand haben will.
"Alle würden dich für meinen Mörder halten wenn ich da runter fiele."
Erschrocken taumelt sie zurück.
Es hat soviel deutlicher, so viel bestimmter geklungen als es gesollt hatte.
Doch es ist gesagt.
In ihrem Kopf pocht es, im Hintergrund hört sie das Meer.
Das Meer weint!
Es schreit.
Das Meer ist wütend.
In den Augen ihres Mannes sieht sie Entrüstung, Schuld und Angst.
Ihre Entrüstung, ihre Schuld, ihre Angst.
Sie will noch einen Blick in seine Augen werfen.
Ihn ansehen.
Doch er hat sich von ihr abgewendet, dreht ihr den Rücken zu - geht.
Nocheinmal wendet die Frau sich der Klippe zu,
ihre Haare werden ihr aus dem Gesicht geblasen.
Vor sich den Himmel und das Meer.
"Es tut mir leid" flüstert sie.
Eine Träne rinnt ihr übers Gesicht.
Eine warme, salzige Träne.
Doch es ist nicht ihre.
Es ist das Meer, die Klippe, der Himmel -
es ist seine Träne.
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